MMM 26: 10 JAHRE DUBAI: WIE PETRA VON LUTTEROTTI OHNE NETZWERK ZUR ERFOLGREICHEN INTERIOR DESIGNERIN WURDE

Shownotes

In dieser Folge von Money Maker Marketing spricht Carolin Staab mit Petra von Lutterotti – Interior Designerin, Künstlerin und Unternehmerin in Dubai. Vor zehn Jahren kam Petra ohne Netzwerk, ohne Kontakte und ohne klare Vorstellung vom Markt in die Stadt. Heute blickt sie auf ein Jahrzehnt voller Wachstum, Herausforderungen und erfolgreicher Projekte zurück.

Petra erzählt offen von ihren Anfängen in Dubai, vom Learning-by-Doing, vom Aufbau eines eigenen Designstudios, vom Umgang mit Rückschlägen wie der Pandemie und davon, warum sie sich bewusst neu erfunden hat. Wir sprechen über Interior Design, Kunst, Fashion, Investorenprojekte, Design-Packages für Immobilien und darüber, warum Kontrolle, Qualität und eigenes Mit-Anpacken für sie entscheidend sind.

Diese Folge ist eine ehrliche Inspiration für alle, die mit dem Gedanken spielen, neu anzufangen, sich selbstständig zu machen oder ihr Business weiterzuentwickeln – besonders in einem internationalen Umfeld wie Dubai.

Shownotes

In dieser Episode erfährst du:

– Wie Petra ohne Netzwerk und Marktkenntnis in Dubai gestartet ist – Warum Learning-by-Doing ein entscheidender Erfolgsfaktor war – Welche Fehler sie am Anfang gemacht hat und was sie daraus gelernt hat – Wie sich Interior Design, Kunst und Fashion in ihrer Arbeit verbinden – Warum sie bewusst auf Design-Packages für Investoren setzt – Wie effiziente Einrichtung von Apartments in kürzester Zeit funktioniert – Weshalb Qualität, Kontrolle und eigenes Mit-Anpacken für sie unverzichtbar sind – Was Unternehmerinnen und Unternehmer aus ihrem Weg lernen können

Timestamps

00:00 Begrüßung und Vorstellung von Petra von Lutterotti 01:10 Zehn Jahre Dubai – Anlass und Rückblick 02:40 Ankommen ohne Netzwerk und erste Herausforderungen 05:30 Learning-by-Doing und erste Kontakte im Markt 08:40 Interior Design ohne 3D-Renderings – Arbeiten oldschool 11:30 Aufbau des eigenen Studios und erste große Projekte 13:50 Pandemie, Umbruch und Rückkehr zur Kunst 18:30 Kunst, Fashion und Interior Design als Einheit 22:10 World Art Dubai und neue Sichtbarkeit 29:20 Vom Designstudio zu Investoren- und Einrichtungspaketen 35:30 Effizienz, Prozesse und schnelle Umsetzungen 38:20 Warum Kontrolle und Qualität entscheidend sind 40:30 Tipps für Investoren und Immobilienbesitzer 42:00 Abschluss und Kontaktmöglichkeiten

Links

✅ Instagram: Petra: [https://www.instagram.com/pvldesigns?igsh=MWJzc2QzOWIydDZ2Ng==) ✅ Website: (https://www.pvldesigns.com)

✅ Instagram: @carolinstaab_official ✅ LinkedIn: Carolin Staab ✅ YouTube: MONEYMMAKER MARKETING AGENCY ✅ Website: carolin-staab.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Money Maker Marketing.

00:00:02: Dein neuer Lieblings Marketing und Business Podcast.

00:00:05: Mein Name ist Karo, ich bin wie immer dein Horst und ich freue mich riesig, weil ich habe heute eine ganz besondere Frau bei mir im Podcast sitzen.

00:00:12: Petra von Lutterotti, sie ist Interior Designerin, sie ist Künstlerin und sie ist schon vor zehn Jahren nach Dubai gekommen und nennt Dubai seitdem ihr zu Hause.

00:00:23: Sie ist ohne Kontakte hergekommen, ohne Netzwerk und ist heute erfolgreiche Unternehmerin.

00:00:28: Petra steht für Mut, Kreativität und die Fähigkeit, sich immer neu zu erfinden.

00:00:34: Ob das damals mit ihrem eigenen Studio war oder auch mit ihren Design-Investoren-Packages ist ganz egal, denn sie erfindet sich immer wieder neu und findet das Beste für ihre Kunden und immer individuelle Gestaltungen.

00:00:48: Herzlich willkommen, liebe Petra.

00:00:50: Hallo, liebe Caro.

00:00:51: Vielen Dank, dass ich heute dein Gast sein darf.

00:00:54: Danke, Petra, dass du die Zeit findest, heute hier dabei zu sein.

00:00:57: Und was hast du denn eigentlich mitgebracht?

00:00:59: Ich sehe hier ist ein Muffin und eine Kerze.

00:01:02: Also nicht mein Geburtstag oder so.

00:01:05: Aber ich dachte, zehn Jahre Dubai ist eigentlich eine ganz schöne Zeit mit Höhen und Tiefen.

00:01:13: Und da habe ich einfach gedacht, das muss man mal ein bisschen zelebrieren.

00:01:17: Finde ich gut.

00:01:17: Also feiern wir heute dein zehnjähriges Jubiläum in

00:01:20: Dubai.

00:01:20: Genau.

00:01:21: Es ist zwar schon ein bisschen drüber.

00:01:23: Ich bin im Juni, zwei Tausend Fünfzehn hergekommen.

00:01:27: Aber die paar Monate spielen auch keine Rolle

00:01:29: mehr.

00:01:29: Nein, das spielt keine Rolle auf gar keinen Fall.

00:01:31: Ich freue mich auf jeden Fall, heute mit dir die zehn Jahre zu zelebrieren.

00:01:34: Super.

00:01:34: Und du hast ja auch so viel erlebt in diesen zehn Jahren.

00:01:37: Also wenn ich mir überlege, du bist hierhergekommen, ohne Netzwerk, ohne gar nichts.

00:01:41: Und vor zehn Jahren war das ja noch mal ganz anders, wie es heute ist.

00:01:46: Ja, das kann man wohl sagen.

00:01:49: Aber blauäugig, wie ich nun mal bin, habe ich gedacht, mir gehört die Welt.

00:01:53: Also ob es nur Berlin, was ich in der letzten Zeit bevor ich hier gekommen bin, wo ich gearbeitet habe.

00:02:01: oder ob es Dubai ist, also wenn ich nach Dubai komme, rollen die mir doch den roten Teppich aus.

00:02:07: Weit gefehlt natürlich.

00:02:09: Ich war, muss ich sagen, von meiner Tätigkeit als Interior Designerin in Berlin und auch in Europa verwöhnt.

00:02:19: Ich brauchte damals keine Social Media.

00:02:24: Ich habe eine Sache gemacht, Und schon kamen die Nächsten dazu.

00:02:29: Und ich hatte überhaupt über Jahre keine Lücken.

00:02:33: Also habe ich gedacht, dann geht es immer so weiter.

00:02:36: Kenntnisse von Dubai Null, Supplier gibt es bestimmt, aber wo wusste ich nicht.

00:02:44: Und das war dann eine Herausforderung.

00:02:47: Aber ich habe die ersten Jahre auch erst mal so ein bisschen geschnuppert.

00:02:52: Also ich habe nicht sofort voll durchgestartet.

00:02:55: Ich habe erst mal geschaut, wie geht es da, geht es da, probier mal da ein bisschen, probier mal dort ein bisschen.

00:03:03: Und dann ging es, es ist natürlich nicht so super, aber da ein bisschen mal und dann eine Beratung.

00:03:13: Dann dachte ich, ja, es könnte doch gehen, wenn du einfach dran bleibst.

00:03:19: Ich habe damals, ich erinnere mich, sehr viel Networking auch gemacht.

00:03:25: Aber ehrlich gesagt, Networking zu der Zeit war überhaupt nicht meins.

00:03:31: Also erst mal, ich bin auf Veranstaltung gegangen.

00:03:34: auf keinen Menschen zugegangen.

00:03:36: Aber ich dachte, wenn die Leute was von dir wollen, dann kommt ihr auf dich zu.

00:03:39: Das ist ein Mindset, ja.

00:03:42: Also so richtig, da sieht man, wie eingenommen ich war.

00:03:47: Niemand ist auf mich zugegangen.

00:03:49: Warum wohl?

00:03:51: Die wussten ja auch gar nicht, wer ich bin, klar.

00:03:55: Und das habe ich dann so Stück für Stück gelernt und habe dann angefangen... Wirklich erst im Jahr ist es mir ernsthaft, mit diesem Beruf und mit Dubai und mit allem, was Dubai bietet, negativ positiv auseinanderzusetzen.

00:04:17: Aber weißt du, was mich interessiert?

00:04:18: Du bist ja hergekommen und wusstest gar nicht, wie der Markt funktioniert, also wo du Supplyer herbekommst, wie das mit den Materialien läuft und so weiter und so fort.

00:04:29: Wie bist du denn da überhaupt eingestiegen?

00:04:31: Einfach Learning by doing.

00:04:33: Also ich hab dann schon mal ein paar Leute kennengelernt, die gesagt haben, du, da ein Alkus musst du mal hingehen und guck mal der.

00:04:40: und da hab ich so ein Polsterer in Zattwa, fahr doch mal zu dem hin und red doch mal mit dem.

00:04:46: Also es ist ja auch so wie Klinkenputzen eigentlich.

00:04:49: Also ich wusste weder wo Zattwa war, von Alkus hatte ich gar keine Ahnung, aber als ich das erste mal nach Alkus gefahren bin, hatte ich so die Ahnung, was Alkus sein.

00:04:59: könnte.

00:05:00: Also zehnmal Verfahren am Anfang.

00:05:04: Ich hatte kein eigenes Auto.

00:05:06: Ich habe mir ein Auto geliehen und hatte natürlich auch noch kein Handy, gar nichts.

00:05:13: Ich hatte auch noch kein Arbeitsvisum ganz am Anfang und keine Emirates ID.

00:05:22: Null, das hat sich ja dann erst so entwickelt.

00:05:25: Ja klar, das war ja auch noch ein ganz anderer Prozess vor zehn Jahren, oder?

00:05:29: Völlig, also da wusste man eigentlich immer nur, wenn man irgendwas gemacht hat, dann hat man jemanden gefragt und du weißt ja wie das ist, wenn man jemanden fragt in Dubai.

00:05:39: Also es kann gut gehen, es kann nicht gut gehen, ob es stimmt weiß

00:05:45: man nicht.

00:05:46: Aber immerhin

00:05:46: kommt man zu jemanden, den man dann wieder fragt.

00:05:50: Und so habe ich mich eigentlich so ein bisschen weiter gehangelt.

00:05:54: Dann waren ein paar Freunde von meinem Sohn, die wollten ein Restaurant.

00:05:59: Da habe ich dann auch mal so ein bisschen gemacht, ist alles nix draus geworden.

00:06:03: Aber ich habe angefangen Mutboards zu machen.

00:06:05: Ich habe gezeichnet, muss dazu sagen, ich bin ein leidenschaftlicher Zeichner.

00:06:11: Das heißt, alle meine Visionen auch von Räumen habe ich zunächst mal gezeichnet.

00:06:17: Ich habe nie gemacht.

00:06:20: Wahnsinn.

00:06:20: Und das muss ich sagen, ist bis heute so geblieben, weil ich Interior Design einer italienischen Akademie gemacht habe und wir haben keine Programme damals gehabt.

00:06:37: Also anders als die Anna Unison, die dann die Programme kriegen, auch für Innenarchitektur, für Architektur, für die kann man alle als Student benutzen.

00:06:46: Ich hätte die kaufen müssen.

00:06:48: Gut, eine Software, zehntausend Euro, der Kurs dazu, also Küche eins zum Beispiel, wo ich dann vielleicht Lerner wichtig Fliesen da reingebe und fünf Klicks, nochmal ein paar tausend Euro, dann hätte ich Software zwei kaufen können, Küche zwei.

00:07:05: So, jetzt kannst du dir vorstellen, mit allen Räumen, wenn ich fertig gewesen wäre, weil die Software schon komplett veraltert.

00:07:12: Ich wäre mindestens vierzigtausend Euro los geworden und es hätte mir nichts gebracht.

00:07:18: Und ich finde auch, man muss nicht alles selber können.

00:07:22: Es gibt so viele, auch jetzt ganz viele junge Menschen, also ich umgebe mich sowieso nur mit jungen Menschen, die sagen, ja so und zu viel nehme ich für einen Three-D Render, gut.

00:07:35: dann gebe ich den den Auftrag fertig.

00:07:38: Und bei privaten Kunden werden kaum die Renders erfragt.

00:07:43: Und das bedeutet, du hast es noch so richtig alte Schule gelernt, selber zeichnen, selber einzeichnen.

00:07:49: Natürlich, wir haben alles gezeichnet.

00:07:51: Wahnsinn.

00:07:51: Alles,

00:07:52: ja.

00:07:53: Ich meine, wir haben ja auch im Studium Möbel entworfen.

00:07:56: Oder weiß ich Room-Divider oder irgendwelche Wände, Office und alles selbst gezeichnet.

00:08:05: Klar.

00:08:05: Wahnsinn.

00:08:06: Glaubst du, das zeichnet dich auch so ein bisschen aus?

00:08:09: Das weiß ich nicht.

00:08:10: Also es gibt Leute, die noch viel besser zeichnen können als ich, die das bis heute noch machen.

00:08:18: Es gibt auch wirklich für Interior Zeichner.

00:08:26: Also in England gibt es einen ganz tollen, ich habe den Namen vergessen, der koloriert alle seine Zeichnungen und es ist so umwerfend und so lebendig, also so modern und toll die Three-D-Renders sind, aber diese Zeichnungen sind einfach mega schön.

00:08:42: Hat

00:08:42: auch nochmal so einen anderen Schaben, oder?

00:08:44: Ja,

00:08:45: aber es dauert natürlich lange,

00:08:47: das

00:08:47: kann ja heute kaum jemand mehr bezahlen.

00:08:50: Und wie gesagt, also ich skizziere auch nur noch und wenn ich den Raum habe, Und wer mir dann ein Three-D-Render macht, weiß eigentlich genau, wo was hinkommt.

00:09:00: Also da muss man jetzt auch nicht so ausführlich und jedes Detail, sondern einfach eine schnelle Skizze, wo die Sachen im Raum stehen, welche möbel ich will.

00:09:09: Und dann geht es

00:09:10: sehr gut

00:09:11: und sehr schnell.

00:09:12: Und ich bin sehr dankbar, weil für mich würde es auch zu viel Zeit jetzt kosten, muss ich sagen.

00:09:19: Und das alles nochmal zu lernen.

00:09:21: Und wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich zu faul dazu.

00:09:23: Und es kostet einfach zu viel.

00:09:25: Ja, aber weißt du, du hast ja das Knowledge und du kannst es ja zeichnen und du kannst es ja auch so deinen Kunden zeigen.

00:09:30: Also du musst ja jetzt auch nicht nochmal irgendwie diese Software kaufen, lernen, Kurse machen, was auch immer.

00:09:36: Du bist seit Jahren die Interior Designerin.

00:09:38: Also warum?

00:09:40: Dein Knowledge und deine Experience, die spricht ja auch für sich.

00:09:43: Ja, ich muss auch sagen, meine Mutwort sind inzwischen so geworden, dass sie die Träume darstellen und dass sie die Idee... das Raum ist gut rüberbringen, das merke ich immer wieder bei meinen Kunden und das reicht mir dann auch.

00:09:57: Eben und warum alles machen wie die anderen, weißt du?

00:10:00: Also warum?

00:10:00: Nein und ich muss auch nicht alles können und das sage ich auch ganz frei heraus, also weil in Dubai ist ja immer so jeder Supplier.

00:10:10: Jeder Handyman kann immer alles.

00:10:12: Ja, ja,

00:10:13: ja.

00:10:13: Und

00:10:13: das war auch ein großer Lernprozess für mich am Anfang.

00:10:16: Was es bedeutet, wir können alles machen.

00:10:19: Ja, we will fix it, genau.

00:10:21: Und da

00:10:21: finde ich dann auch schon einmal ein... paar mal bös aufgewacht.

00:10:27: Es war dann doch nicht so, wie ich das erwartet habe.

00:10:31: Aber gut, man lernt und ich habe ganz tolle Leute getroffen und ich habe ganz tolle Handwerker getroffen.

00:10:38: Gott sei Dank, am Anfang schon.

00:10:40: Und ich habe jetzt wirklich eine ganz, ganz tolle Crew.

00:10:44: die alles wirklich zu meiner Vollzenzufriedenheit ausführt.

00:10:48: Aber das hast du auch nur gefunden, weil du alles am Anfang selbst gemacht hast.

00:10:53: Du bist zu den Leuten gegangen, du hast dich rumgefragt, du hast Menschen kennengelernt, du bist auch vielleicht mal ein paar mal hingefallen, weißt du, aber wieder aufgestanden und hast halt diese ganze Experience mitgenommen.

00:11:05: Jetzt frage ich mich natürlich, als du dann damals gekommen bist und so ein bisschen das Land kennengelernt hast, du hast ja gerade gesagt, dass du in den Jahren im Jahr Genau.

00:11:13: Wie ging es dann weiter?

00:11:15: Also ich habe dann, aus dem Jahr zwei Tausend Achtzehn, Studio Twenty Twenty, Boutique Interior Design Company gegründet.

00:11:26: Es ging sehr gut, aus dem Jahr zwei Tausend Achtzehn weiter.

00:11:30: Ich hatte sehr schöne Aufträge.

00:11:32: Und das war ein Studio, so ein richtiges Studio, wo man... Nein,

00:11:35: einfach mal sehen, Studio Twenty-Twenty.

00:11:36: Okay, alles klar, ja.

00:11:38: Das war so die Vision zu Zwei-Tausend-Zwanzig schon.

00:11:42: Zwei-Tausend-Zwanzig war die Expo angesagt.

00:11:45: Also das war so

00:11:46: ein bisschen der

00:11:47: Hintergrund.

00:11:48: Wir gucken in die Zukunft und wir machen das.

00:11:52: Ich hatte einen Architekten noch dabei.

00:11:55: Und jemand, der so auf die Finanzen guckt, denn das ist nicht mein Gebiet.

00:12:00: Ja, ist okay.

00:12:02: Nein, dann ging es wirklich erstmal sehr gut.

00:12:05: Es waren wahnsinnig viele Anfragen.

00:12:08: Vor allen Dingen damals von Shops, von Restaurants, von kleinen Cafés, aber auch privaten Willen.

00:12:20: Und es ging, ja, es ging gut.

00:12:23: Das war ein komplett ausgebuchtes Jahr für mich.

00:12:29: Dann auch noch.

00:12:31: Und dann kam die Pandemie.

00:12:33: Okay, aber ganz kurz noch dazu.

00:12:34: Das heißt, du machst nicht nur BtoB, also Restaurants und Großkunden, sondern du machst auch wirklich für private Haushalte, Interior Design, Umbauten und so weiter.

00:12:45: Also

00:12:45: ehrlich gesagt, jetzt vor allen Dingen.

00:12:49: Dinge für private Kunden, die hier investieren.

00:12:54: Ich meine, es sind ja so viele Investoren, die jetzt kommen,

00:12:58: die

00:12:59: kleinere Apartments kaufen, um sie dann zu vermieten, aber nicht vor Ort wohnen.

00:13:04: Und es sind sehr, sehr viele aus dem Deutschsprachigen, aus dem Italienischsprachigen Raum und ich kann beide Sprachen bedienen.

00:13:13: Das heißt,

00:13:14: die Leute mögen immer wenn sie in ihrer eigenen Sprache kommunizieren

00:13:19: können.

00:13:19: Ja, total.

00:13:21: Wobei mein Italienisch nicht mehr floundli ist.

00:13:24: Aber es geht gut, um den Leuten Vertrauen zu geben.

00:13:29: Okay, spannend.

00:13:29: Das heißt, du hast damals viel so größere Projekte gemacht.

00:13:32: Reste raus in solche Sachen entwickeln, Designkonzepte.

00:13:36: Und jetzt nicht mehr.

00:13:37: Gehen wir noch mal kurz auf die Corona-Zeit zurück.

00:13:39: Du hast gesagt, es war ein gutes Jahr, es war ein gutes Jahr.

00:13:43: Und dann kam Corona.

00:13:47: im zweiten Halbjahr gemerkt, da war die Wirtschaft ja auch so ein bisschen angeknackt schon.

00:13:54: Also wir haben in Abu Dhabi ein Café angefangen, das konnte nicht durchgeführt werden, weil das den Leuten das Geld ausging.

00:14:01: Und ein paar Projekte, wo die Leute sagten, Da ist es ein bisschen, wir wussten nicht warum, also es hatte ja mit Corona gar nichts zu tun, aber es war so ein kleiner Wirtschaftsknick nach unten und wo ich nicht so genau, also da konnte ich nicht, das konnte ich nicht so einordnen, weil es war mir hier noch ein bisschen fremd, weil so lange war ich noch nicht hier und die Zusammenhänge kannte ich auch nicht so gut.

00:14:34: Wir haben zwar immer wieder Real Estate Broker gesagt.

00:14:37: Passt ein bisschen auf.

00:14:38: Es geht ein bisschen runter.

00:14:40: Wir sehen es an den Preisen.

00:14:42: Aber ich werde nicht Petra, wenn ich daran glauben würde.

00:14:46: Also grundsätzlich erst mal, lass sie reden machen einfach.

00:14:50: Gut, sie hatten ein bisschen recht.

00:14:52: Aber in der Zeit, so zweitehälfte, zweitausend neunzehn, habe ich dann wieder mein Pinsel in die Hand genommen.

00:15:03: einfach, um die Faszination dieses Landes der Menschen auf die Leinwand zu bringen.

00:15:09: Und das war eigentlich noch ein viel schöneres Erlebnis, als dann ganz viele Aufträge zu haben.

00:15:17: Gut, es ist kein, nicht so viel Geld, wenig Geld reingekommen, aber es hat mich nicht so tankiert, muss ich sagen.

00:15:25: Und das, was ich dort dann geschaffen habe oder angefangen habe über viele Skizzen, Das hat mich eigentlich dann wirklich auch glücklich gemacht und ich habe sehr, sehr viele Zeit mit zeichnen und malen verbracht.

00:15:42: Ja, du hast ja auch gesagt, dass du Künstlerin bist und du hast dann so richtig das Zeichnen und Malen wieder angefangen, oder?

00:15:48: Ja.

00:15:49: War es, glaube ich, auch Ausstellungen gehabt, wenn ich mich nicht öhrne?

00:15:53: Ja.

00:15:54: Naja, es kommt daher, ich habe in Berlin nicht nur Interior Design gemacht, sondern ich habe parallel Fashion Design gemacht.

00:16:02: Oh, okay.

00:16:02: Eigentlich war meine Idee, Fashion Design zu machen, aber Räume habe ich schon immer interessiert.

00:16:09: Und da ich an der Akademie die Möglichkeit hatte, beides parallel zu machen, habe ich gedacht, das nimmst du alles mit und habe dann in Paris ein Praktikum in der Otkoutur gemacht.

00:16:19: Seitdem ist der Raum mir wieder sehr nah geworden.

00:16:22: Okay,

00:16:22: verstehe.

00:16:23: Ja, und da natürlich, wenn du Mode Design machst, dann lernst du zeichnen, dann musst du eine eigene Figurine entwickeln, die wirklich deine Persönlichkeit auch wieder spiegelt, wo du dann die Kleider rauf zeichnest.

00:16:40: Und da hat es eigentlich angefangen.

00:16:42: und dann war halt die Idee hier, ich nehme einfach meine Modefigurine und setze sie in ganz viele unterschiedliche Kulissen und Zusammenhänge.

00:16:57: Und das war dann so der Start, wo ich wieder angefangen habe.

00:17:02: zu malen.

00:17:03: Wenn du sagst, dass du deine Figurine da in verschiedenen Kulissen gesetzt hast, glaubst du, dass dann auch so dieses Interior-Design und deine Affinität zu Mode und Fashion-Design sich so gegenseitig beeinflusst haben?

00:17:16: irgendwie?

00:17:17: Klar, also viele Leute haben gesagt in meinen Bildern, man sieht erstens, dass ich von der Mode komme.

00:17:23: Und zweitens, dass ich Raumblicke habe.

00:17:26: Und dann ist es natürlich, dass ich, der Raum war für mich wichtig und der Raum sind immer ganz klare Räume, die ich mache und die Figurine war für mich wichtig.

00:17:39: als zentrales Element.

00:17:40: Jetzt ist unsere Kerze ausgegangen.

00:17:42: Das reicht jetzt

00:17:43: auch.

00:17:44: Sehr schön.

00:17:46: Sehr cool.

00:17:47: Ja, wir haben, ich glaube, wir beide waren damals auch in Abu Dhabi auf einer Aufstellung und dann habe ich auch so... Da hast

00:17:55: du mich begleitet.

00:17:56: Genau.

00:17:56: Und ein sehr schönes... Video gemacht und das dann auch gepostet, so um zu zeigen, dass es die andere oder die zweite Seite oder die ergänzende Seite, ich meine Kunst in Räumen oder überhaupt Bilder oder im weitesten Sinne Wanddekoration ist ja ganz wichtig auch für den Interior Designer, auch wenn ich immer so ein bisschen unterscheide zwischen Kunst und Dekoration, aber letztendlich ist auch Kunst ein dekoratives Element.

00:18:31: Ja,

00:18:32: total.

00:18:33: Nur haben wir den Unterschied, wenn ich Kunst sammle, dann suche ich jetzt nicht passend zu den Räumen aus.

00:18:39: Dann will ich diese Kunst an den Wänden haben.

00:18:42: Und dann ist die Farbe egal, der Stil egal.

00:18:44: Und ob es nur zu der Couch oder dem Sesselpass, der gerade davor steht, ist wurscht.

00:18:49: Wenn ich es als dekoratives Element nehme, muss ich natürlich sehen, dass das Gesamtkonzept des Raumes weiterhin stimmt.

00:18:56: Ja, hundertprozentig.

00:18:57: Also ich habe ja damals deine Bilder auch schon gesehen oder ein paar davon, nicht alle.

00:19:01: Und Petra hat wirklich ganz, ganz, ganz tolle, tolle... Bilder gemalt und kreiert und ich habe da so was im Bild von dieser, ich glaube, Emirati Frau mit, ich glaube, meine, so einem goldenen, mit einer goldenen Abaya oder sowas, irgendwas mit Gold.

00:19:20: Ähnlich.

00:19:20: Naja, es waren also die Ausstellung, wo wir beide

00:19:23: waren,

00:19:24: die war ja nach der Pandemie.

00:19:26: Ja, genau.

00:19:27: Und da habe ich wirklich ... die arabische Frau in der Abaya, aber von der Rückenansicht, gezeichnet mit einer wehenden Abaya und mit Vorhängen im Vordergrund.

00:19:45: Und diese Vorhänge im weitesten Sinne oder Stripes oder wie man es nennen will, waren dann meistens so aus Gold.

00:19:57: Und die habe ich auch dann mit Blattgold an natürlich keinem echten Gold, Blattgold, sondern das, was hier als Blattgold verkauft wird, raufgetupft.

00:20:07: Ja, genau, genau.

00:20:08: Dann gab

00:20:08: es ein bisschen mehr diesen Three-Di-Effekt.

00:20:11: Und das ist so ein schönes Bild geworden.

00:20:13: Das lieb ich ja bis heute.

00:20:14: Das ist richtig, richtig toll.

00:20:16: Und was du auch gesagt hast, finde ich sehr spannend, dass das Kunst ist.

00:20:23: das als Kunst zieht, dann ist es egal, welche Farbe es hat.

00:20:26: Es darf dort in deinem Raum Platz nehmen.

00:20:29: Und ob das jetzt zu Coach passt oder nicht, ist egal, weil das ist Kunst und das nimmt den Raum ein.

00:20:34: Richtig.

00:20:35: Das ist auch ganz wichtig.

00:20:37: So sind auch alle Kunstsammler drauf.

00:20:41: Den ist völlig wurscht.

00:20:42: Meistens ist ihnen auch wurscht, ob sie noch einen Millimeter Platz an ihrer Wand haben.

00:20:47: Aber Kunst ist für sie das Wichtige.

00:20:50: Und ich finde immer Leute schön, die dann von mir was kaufen, die sagen genau das und es kommt dahin, weil ich es dann jeden Tag im Blickwinkel habe von da und da und da.

00:21:03: Und es kommt eigentlich nie, also bei den Menschen, die Kunst von mir gekauft haben, habe ich noch nie gehört, ich kaufe dein Bild, weil es da so schön hinpasst.

00:21:16: Das

00:21:17: habe ich noch nie gehört.

00:21:19: von dem, was ich mache, überzeugt war, was natürlich mich sehr gefreut hat und deswegen kaufen.

00:21:26: Ich glaube aber vor allem, dass das auch Leute sind, die wirklich Kunst verstehen.

00:21:30: Ja, also sie müssen nicht unbedingt Kunst verstehen.

00:21:33: Sie müssen nur Kunst lieben.

00:21:34: Das reicht schon völlig.

00:21:37: Mit

00:21:37: dem Verstehen ist immer so eine Sache.

00:21:40: Wie ging es denn dann weiter in der Pandemie?

00:21:42: Du hast angefangen zu zeichnen und hast dich dann darauf so ein bisschen fokussiert.

00:21:46: Was war dann mit deinem Studio?

00:21:49: keine Aufträge mehr.

00:21:51: Also ich weiß, es gab ja, es gab große Designstudios, die hatten trotzdem oder gerade deswegen Aufträge, weil die Leute Zeit hatten.

00:22:01: Also das waren aber vor allen Dingen sehr wohlhabende Leute, die Willen auf der Palme hatten, in der Alperare oder irgendwas.

00:22:10: Die Zeit hatten auch, wir bauen mal um.

00:22:12: Aber so ein Bekanntheitsgrad hatte ich doch gar nicht.

00:22:14: Ich war eine ganz kleine Firma.

00:22:18: mit guten Kontakten, also für mich gute Kontakte, aber nicht dieses allumfassende hier und dort.

00:22:26: Und ich bin da gefragt und man kennt mich.

00:22:29: Und das ist ja auch nie Werbung gemacht.

00:22:30: Habt ihr ja schon gesagt, du hast davor nie Social Media gemacht, nie Werbung gemacht.

00:22:36: Das darf ich hier sagen, du hast ja nicht mal richtige Vorher-Nachher-Bilder gehabt.

00:22:41: Das ist auch ein anderes Thema, wo alle wirklich mit mir gemäckert haben.

00:22:49: Ich weiß nicht, wenn ich in der Arbeit drin bin.

00:22:51: Ich vergesse eigentlich alles um mich herum.

00:22:54: Ich fokussiere mich genau auf das, was ich mache.

00:22:58: Und da lebe ich drin, in der Zeit, in der ich es mache.

00:23:01: Aber dass man da Fotos machen muss vorher, dann war es schon wieder zu spät, heißt vergessen.

00:23:07: Und dann war ich so glücklich, dass der Auftrag... zur Friedenheit der Kunden war, da habe ich gegangen.

00:23:14: Habe ich schon wieder Fotos vergessen.

00:23:15: Ja,

00:23:16: total.

00:23:17: Das war Petra und ich.

00:23:18: Wir hatten da wirklich schon auf die Konversation darüber, dass ich gesagt habe, du bist die typische Künstlerin.

00:23:24: Du bist so vertieft in deine Projekte und die sind so schön.

00:23:28: Du musst euch das vorstellen.

00:23:30: Wir werden hier natürlich auch im Podcast in den Show Notes Petras ganze links verlinken, Social Media.

00:23:35: Da seht ihr ein paar Fotos, aber lange nicht alle.

00:23:39: Und wenn man aber weiß, wie das vorher ausgesehen hat oder noch vielleicht noch was er in Erinnerung hat oder so.

00:23:46: Es ist wirklich unfassbar, was Petra da zaubert.

00:23:49: Aber die Fotos, die fehlen halt.

00:23:50: Ja,

00:23:51: es war ein bisschen schade auch.

00:23:54: weil von Europa die Fotos komplett gefehlt haben.

00:23:58: Also die paar Aufnahmen, die ich damals gemacht habe, gruselig, dann so mit einem fünf Jahre alten Handy, weil wozu muss ich ein gutes neues Handy haben.

00:24:09: Also braucht man ja alles nicht.

00:24:11: Ne, braucht man nicht.

00:24:11: Also da war der Lernprozess hier.

00:24:14: Mega.

00:24:15: Und vor allen Dingen mit dir, Karo.

00:24:18: Aber

00:24:18: ich muss auch sagen, mit meinem Sohn, der mega streng ist mit mir.

00:24:22: Ja, zu Recht.

00:24:23: Der immer sagt, Mami.

00:24:25: Jetzt schon wieder nicht.

00:24:26: Und hast du Fotos gemacht?

00:24:27: Hast du das gemacht?

00:24:28: Und du musst Videos machen.

00:24:29: Und so musst du das machen.

00:24:31: Ja, gut.

00:24:32: Ich lerne.

00:24:32: Aber ich lerne immer noch.

00:24:34: Ja, sehr

00:24:34: gut, sehr gut.

00:24:35: Okay, dann hast du das Studio geschlossen.

00:24:37: Du hast keine Aufträge.

00:24:38: Ja, es ist einfach zu teuer dann.

00:24:41: Du zahlst ja auch und dann über so und so.

00:24:43: Wir hatten drei Visa laufen.

00:24:45: Es ist einfach zu viel Geld.

00:24:47: Was du dann... ausgibst, um das Studio zu halten.

00:24:52: Und es war wirklich nicht absehbar.

00:24:54: Also ich meine, dass die hier, das innerhalb von sechs Monaten alles abgewickelt haben, konnte man eigentlich nicht wissen.

00:25:00: Vor

00:25:00: allem nicht, wenn man sah, wie das zum Beispiel in Deutschland gelaufen ist oder in Europa an sich, genau, ja.

00:25:06: Zwei, weiß ich nicht, zwei Jahre im dritten Jahr.

00:25:09: Also,

00:25:09: ja, ja.

00:25:10: Einundzwanzig war Europa noch geprägt, da waren ja hier ja schon längst drüber.

00:25:16: Und es dümpelte ja immer noch so.

00:25:19: Und also es war für mich auch nicht einschätzbar.

00:25:22: Am Anfang habe ich gedacht, okay, es geht in drei Wochen vorbei.

00:25:26: Aber als es dann immer mehr wurde und sie auch hier Sperrstunden eingeführt haben, also wenn die so weit gehen und ich weiß, hier wird sehr präzise und oft auch lockerer mit Dingen umgegangen als überall sonst.

00:25:42: Also es ist nicht diese Panik.

00:25:45: Aber

00:25:45: wenn hier solche Sachen schon sind, dann weiß man nicht.

00:25:49: Also weiß ich auch nicht, wie lange es dauert und das war für mich überhaupt nicht überschaubar.

00:25:56: Also habe ich erst mal gecancelt und wusste eigentlich auch nicht, was kommt.

00:26:02: Es war dann nur, ich hatte mich für eine Ausstellung, die World Art Dubai, beworben.

00:26:09: Die sollte im Frühjahr zwanzig zwanzig sein.

00:26:12: Also der Ablauf immer, dass man sich fast ein Jahr vorher bewirkt.

00:26:16: Dann kommt das Auswahlverfahren so.

00:26:18: War alles schön.

00:26:19: Da hat man dann gedacht, ja, und habe ich mich ein bisschen fokussiert, denke ich, dann machst du das.

00:26:26: Dann war ja auch die Ausstellung nicht im März, wurde aber Postbund zum Oktober zwanzig zwanzig.

00:26:34: Und mit dem Entschluss, die Firma erst mal zu schließen, habe ich mich ein bisschen auf die Ausstellung fokussiert, ganz viel gemacht, auch die Pandemie als Thema reingenommen.

00:26:48: Und dann war die Ausstellung wirklich, und das war so grandios, dieses Miteinander.

00:26:58: Und bildende Künstler, also jedenfalls so auf meinem Level, wenn sie nicht so ganz da oben schweben, sind anders zum Beispiel als darstellende Künstler oder auch die Moderbranche, die ich ja in Paris erlebt hat.

00:27:17: Also es ist ein unglaubliches Miteinander.

00:27:20: Man redet miteinander.

00:27:22: Man macht sich Komplimente und

00:27:25: man

00:27:26: freut sich auch mit der oder demjenigen, wenn er ein Bild verkauft.

00:27:31: Diese Atmosphäre war einfach grandios.

00:27:35: und dann die Menschen, die gekommen sind, man hat dieses Aufatmen.

00:27:43: nach der der langen geschlossenen Zeit gesehen.

00:27:47: Also es gab natürlich immer noch ein paar Auflagen und mit Maske und es sind ja immer so kleine Stände.

00:27:52: Die sind ja dreimal drei Meter die Kleinen und die anderen ein bisschen größer.

00:27:57: Da war die Auflage nur so und so viel dürfen dann die Bilder sehen.

00:28:01: Es war überhaupt gar nicht schlimm.

00:28:04: Es war so schön.

00:28:06: Also da hat man gemerkt so ein Miteinander.

00:28:10: Und jeder hat sich gefreut dabei zu sein.

00:28:12: Und das war ein ganz, ganz, ganz tolles Erlebnis.

00:28:15: Und war für mich und die das erste Mal eine so große Ausstellung mitgemacht hat.

00:28:23: Wahnsinnig erfolgreich.

00:28:25: Ich habe bei der ersten Ausstellung sechs Bilder verkauft.

00:28:27: Das hat

00:28:28: mich komplett umgehauen.

00:28:30: Also das war etwas, was ich überhaupt nicht erwartet hätte.

00:28:33: Wahnsinn.

00:28:34: Und bist du dann mehr noch in dieser, ich sag mal, in deiner künstlerischen Kunst?

00:28:38: Branche, Bilder malen und so weiter geblieben?

00:28:41: oder hast du dann wieder mit den Teria Design eingefallen?

00:28:43: Ja, also ich bin eigentlich noch bis einundzwanzig, weil da war die nächste Wortart dabei.

00:28:50: Vor allen Dingen habe ich mich auf Malen fokussiert.

00:28:54: Bin aber dann schon immer wieder auch zu Events gegangen, um... ein bisschen wieder ins Gespräch zu kommen, anfangen zu Networken, zu sehen wie geht es jetzt weiter.

00:29:07: Aber das waren also so kleine Schritte erstmal, wo ich noch nicht also diesen großen Schritt gedacht habe.

00:29:13: Jetzt starte ich wieder durch.

00:29:16: Und dann habe ich die zweite Wordart Dubai auch noch mitgemacht, einundzwanzig, was auch sehr schön war.

00:29:22: Und dann, ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch selber irgendwas noch gemacht hätte.

00:29:29: Und habe dann, äh, zweiundzwanzig.

00:29:32: mit einer Modedesigne zusammen Art on Catwalk gemacht.

00:29:37: Das heißt, wir haben eine Show gemacht mit meinen Bildern und sie hat wunderschöne Kafthane entworfen.

00:29:43: Und das haben wir dann zusammen auf die Beine gestellt, was auch mega schön war.

00:29:47: Also alles solche Sachen, die mir wahnsinnig viel Spaß machen.

00:29:50: Also wieder Fashion, wieder Kunst.

00:29:52: Immer alles.

00:29:53: Also bei mir spielt

00:29:54: alles zusammen

00:29:55: irgendwie.

00:29:56: Ja, es ist einfach.

00:29:57: Ich meine, Fashion ist ja auch... vor allen Dingen mit Stoffen zu tun und mit Schnitten.

00:30:05: Wo sind sie am Körper?

00:30:06: Ich habe mit Stoffen zu tun und mit Raumschnitten.

00:30:10: Und die halt an den Wänden sind.

00:30:11: Ja,

00:30:11: es ist einfach.

00:30:14: Es ist cool.

00:30:14: Es ist

00:30:15: cool.

00:30:15: Ich meine, nicht umsonst machen jetzt viele große Modedesigner auch in Interior und entwerfen Fendi, entwirft Möbel.

00:30:27: Ja, ganz genau.

00:30:29: Jetzt gerade habe ich einen Projekt abgeschlossen im grauen Blöthauer bei Elisab.

00:30:36: Also die Namen gut, sie werden auch eingekauft, weil sie große Namen sind.

00:30:40: Aber es sind auch schon einige, also es verknüpft sich alles.

00:30:44: Ja, total.

00:30:45: Wahnsinn, das ist super spannend.

00:30:47: Wir hatten ja jetzt am Anfang darüber gesprochen, dass du, da hatte ich ja schon mal kurz angesprochen, mit den Investoren-Design-Packages, dass du ja jetzt viel auch wirklich im privaten Bereich machst.

00:30:59: Wollen wir da doch mal kurz so ein bisschen reingehen?

00:31:02: Wie kam es denn dann dazu, dass du dann angefangen hast, wirklich also vom BtoB sozusagen dann über die Kunst, über Design, über Fashion wieder jetzt so mehr in den BtoC-Sektor zu gehen?

00:31:13: Ja, ich habe... überlegt, ob also meine Familie nicht ich alleine, sondern meine Familie hat überlegt, hier wieder zu investieren.

00:31:26: Dann macht man sich ein bisschen schlau, Investorengruppen.

00:31:30: und dann bin ich auf die Max Reidel an Co-Gruppe gekommen, habe Max Kennen gelernt und seine Mitarbeiter.

00:31:40: Und durfte, wurde ab und zu, die haben so Investoren Dinner gemacht.

00:31:45: Und da wurde ich eingeladen.

00:31:48: Und das fand ich eigentlich alles sehr spannend.

00:31:50: Noch dazu habe ich festgestellt natürlich, dass mein Sohn jemand kannte.

00:31:56: Also, der kennt sowieso Gott und die Welt hier.

00:32:02: Ja, dann bin ich zu den Investoren dinner gegangen, fand es spannend, hab mit den Leuten geredet und man natürlich fragen sie, was machst du?

00:32:10: Die Interior ist auch sehr interessant.

00:32:13: Wie ist es, wenn wir jetzt was kaufen, könnten wir dich dann engagieren?

00:32:17: Soll ich noch klar?

00:32:18: Weil wir sind ja nicht hier.

00:32:20: Ah, das heißt du hast da wirklich ein Problem erkannt von deiner Zielgruppe?

00:32:25: Ja,

00:32:25: dann hat mich Max Reitel... zu einer seiner Investorenreisen eingeladen und dann habe ich das System ein bisschen mehr kennengelernt und auch geguckt, was die machen, fand ich alles sehr gut, weil Max ist wirklich ein super Bodenständer Mensch und seiner ganzen Mitarbeiter und die ganze Gruppe erzählt ja nicht, es ist ganz toll und du verdienst ganz wahnsinnig viel Geld, sondern sie bleiben immer sehr mit den Füßen auf dem Boden und geben der realistische Zahlen.

00:32:57: Aber machen das sehr gut.

00:32:59: Und in den Investorenreisen, die ist immer so vier Tage, habe ich sehr viele kennengelernt

00:33:05: auch

00:33:06: und die immer wieder auf mich zugekommen sind.

00:33:10: Und dann habe ich angefangen, ja Moment, du könntest ja Mutboards machen in verschiedenen Stilarten.

00:33:19: Und dann zeigst du ihnen One Bedroom Apartments, Two Bedroom, also ich hab jetzt nicht Mutboards von bis gemacht, oft nur One Bed oder Studio.

00:33:30: Und das Beste für die ist doch, ein Komplettpaket zu schnüren, wo sie wirklich eine Zahl sehen.

00:33:37: Und damit ist alles abgegolden.

00:33:39: Da ist mein Honorar drin.

00:33:41: Da sind alle Deko-Elemente drin, also Fernseher und was man Wanddekorationen macht.

00:33:47: auch Panels an den Wänden und die ganzen Möbel.

00:33:51: Und dann macht die doch einfach mal in verschiedenen Stilarten.

00:33:54: So habe ich angefangen, also es waren am Anfang sechs.

00:33:57: Und dann habe ich die mal so ein bisschen rum gezeigt und die Leute fand es ganz toll.

00:34:01: Weil die haben gesagt, sie gucken sich Bilder an, es ist schön und man konnte sehen, man konnte die Stilart sehen.

00:34:06: Ich habe auch dazu geschrieben, es sind nicht genau die Möbel, sondern ist einfach der Stil.

00:34:12: Und dann von sechs bin ich jetzt, glaube ich, fast auf zwanzig.

00:34:18: Die müssen natürlich alle halbe Jahre so ein bisschen erneuert werden.

00:34:22: Man muss auch preislich gucken.

00:34:25: Über fünf Jahre oder drei Jahre halten sich nicht die Preise.

00:34:29: Auch in den Möbelgeschäften steigen die Preise.

00:34:32: Wenn wir Discount kriegen, haben wir Glück, sonst nicht.

00:34:34: Und der Stil ändert sich ein bisschen.

00:34:36: Und so habe ich den ganzen Katalog gemacht.

00:34:39: Und dann fing die Leute an, diese Kataloge, den Katalog schick mir doch mal, schick mir doch mal.

00:34:45: Und dann fing es an immer mehr mit den Packages.

00:34:50: Und dann wurden auch die Real Estate Broker auf mich aufmerksam.

00:34:55: Und dann haben sie auch angefragt.

00:34:57: Und auch Airbnb-Komponien, ja, wir hätten da was, könntest du da für meinen Kunden und der ist nicht da.

00:35:05: Wir hätten es eigentlich nicht so gerne, wenn allein eingerichtet wird.

00:35:10: Und wir würden dich mal connecten.

00:35:12: Das bedeutet, ich bin jetzt zum Beispiel Investor und ich möchte hier investieren, weil ich gerne short-term, rental-mäßig was machen möchte, also ob es jetzt eher BMB ist oder Holiday Homes oder was auch immer.

00:35:24: Ich kaufe vielleicht ein Studio.

00:35:26: Ich möchte das einrichten, bin aber nicht hier.

00:35:28: Denn hast du für mich verschiedene Stile?

00:35:30: Ich kann gucken und gesagt, okay, Boho Style gefällt mir richtig gut.

00:35:34: Das nehme ich.

00:35:34: Ich weiß auch schon, was der Preis ist, weil es ist ja schon alles vorbereitet und kann sein.

00:35:39: Das ist wie aus dem Katalog.

00:35:41: Geil.

00:35:41: Das möchte ich und mach mal.

00:35:43: Sonst macht der Motto.

00:35:44: Wahnsinn.

00:35:44: Und bis April, April,

00:35:45: April, April, April, April, April,

00:35:45: April, April,

00:35:46: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:35:54: April, April, April, April,

00:35:55: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:35:59: April, April, April,

00:35:59: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:36:02: April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April, April,

00:36:05: April, April, April, April, April, April, April, Also von mir aus, ich weiß, ich schaff das.

00:36:12: Meine Leute, mit denen ich zusammen arbeite, also alle meine Craftmen und die Firmen, die mir bestimmte Sachen machen, Lampen anhängen, bestimmte Dekoteile, die machen das auch in einer bestimmten Zeit.

00:36:25: Und ich bin ja nur diejenige, ich weiß, was ich brauche.

00:36:30: Das heißt, ich bestelle.

00:36:32: Normalerweise sind die Möbel innerhalb von drei Tagen geliefert worden.

00:36:35: Ja, Wahnsinn.

00:36:36: Und

00:36:36: dann kaufe ich meine Deko ein und dann brauche ich einen ganzen Tag, um zu dekorieren, um das Endergebnis, um nochmal ein paar Stunden rauszugehen, wieder reinzukommen.

00:36:48: Fertig.

00:36:49: Wahnsinn.

00:36:51: Also wenn das nicht effizient ist, dann weiß ich auch nicht.

00:36:55: Gut, manchmal ist es so, dass auch natürlich gehen auch da Dinge schief.

00:36:59: Klar natürlich, aber... Dass

00:37:00: Sachen nicht geliefert werden.

00:37:02: Das habe ich jetzt auch erlebt.

00:37:04: Und dann braucht man verständige Kunden, aber... Das ist höhere Gewalt, da kann ich auch nichts machen.

00:37:12: Also ich kann auch nicht zum Manager des Möbelgeschäfts gehen und ihn wirken.

00:37:21: Also muss auch meistens nicht, aber es kann natürlich auch was schiefgehen und dann dauert es ein paar Tage länger.

00:37:28: Aber ich meine, sehr viel länger brauche ich da nicht.

00:37:31: Es ist sehr absehbar und es ist nicht... diesen Monat machen, was ist und vielleicht kommt im nächsten Monat und vielleicht sind wir am dritten Monat fertig.

00:37:41: Das passiert nicht.

00:37:42: Mega.

00:37:44: Wahnsinn.

00:37:44: Also ihr seht, es ist unfassbar effizient, weil Petra hat alles vorbereitet, sie weiß, wo sie was bekommt und weiß ganz genau, wie es funktioniert.

00:37:53: Petra, möchtest du zum Ende der Folge hin unseren Zuhörer noch etwas mitgeben?

00:37:58: Also, was ich immer mache... Und was ich auch nie aufgeben werde, ist nicht alles nur Arbeit verteilen, als Designerinnen da sitzen, sagen das und das und das, sondern ich mache viel selber.

00:38:14: Das habe ich schon immer gemacht.

00:38:16: Ich

00:38:17: arbeite viel und dann sind ab und zu mal sechzehn Stunden Tage schon drin.

00:38:24: Ich möchte es auch gerne.

00:38:26: Und ich möchte selber immer dazu beitragen.

00:38:30: Ich kann es auch nicht anders.

00:38:31: Ich muss wirklich sagen, ich kann nicht einfach nur da sitzen und sagen, du, du, du, das, das.

00:38:36: Ist nicht, das bin ich nicht, ist nicht meine Mentalität.

00:38:42: Und ich muss immer ein bisschen selber was machen.

00:38:45: Manchmal bin ich auch bisschen kontrollfried, muss ich sagen.

00:38:48: Also ich kontrolliere wirklich dann, ob alles so ist, wie ich es haben möchte.

00:38:53: Und ich bin sehr pinglich.

00:38:54: Ja, aber das ist das

00:38:55: einzige.

00:38:56: Das

00:38:56: ist ja gut, das ist ja gut.

00:38:57: Ja,

00:38:58: und deswegen geht es halt so und wenn jemand einen Designer für sich arbeiten lässt, sollte, und das ist mein Tipp zu fragen, wie lange dauert es dann ungefähr.

00:39:16: Und da sieht man schon ein bisschen und man sieht auch ein bisschen was... einem präsentiert wird und sehr viele sind sehr, sehr gut.

00:39:24: Es gibt hervorragende Designer hier, aber es ist immer gut zu wissen, worauf lasse ich mich ein, wie lange dauert es, wie lange dauert es darüber hinaus?

00:39:37: oder kann ich mit dem, was mir angeboten wird, zufrieden sein.

00:39:43: Und der letzte Tipp, wenn man ein Apartment hier kauft und Es vermieden will, also ich würde allen raten macht es nicht selber.

00:39:54: Auch Leute mit sehr sehr viel Geschmack liegen öfter ein bisschen daneben, weil man geneigt ist, Einzel-Elemente zu kaufen und nicht das Gesamtkonzept zieht.

00:40:08: Natürlich bieten auch Möbelhäuser so eine Konzepte an, aber das sind Möbelkonzepte und das sind nicht wirkliche, die deinen Konzepte.

00:40:16: Also sucht euch einen Designer, mit dem ihr gut arbeiten könnt, wo ihr denkt, das ist super und mit dem will ich das machen.

00:40:24: und dann bin ich meine Sorgen los, ich kann gut wieder wegfahren und weiß, es funktioniert.

00:40:31: Einhundertprozentig.

00:40:33: Und wenn auch ihr da draußen jetzt sagt, hey, das ist super spannend, was die Petra uns heute hier erzählt hat und ich habe vielleicht auch gerade eine Wohnung investiert oder vielleicht meine eigene, wo ich ein bisschen Hilfe brauche, das vielleicht einzurichten oder auch zu renovieren, das macht ja Petra auch.

00:40:47: Dann haben wir jetzt was für euch und zwar schaut doch einfach mal gerne in die Show Notes oder auch gerne, falls du das Ganze hier auf YouTube Streams auch hier unten direkt in den, in der Infobox, da findest du nämlich alle Links von Petra, die Socials von Petra.

00:41:01: Und Petras Kontakt.

00:41:04: Und Petras Kontakt.

00:41:05: Und dann bist du mit einem Klick direkt bei ihr und kannst einfach mal nach einem kostenlosen Beratungsgespräch fragen.

00:41:10: Und ich sage herzlichen Dank, liebe Petra, dass du heute hier warst und so viele tolle Einblicke mitgeben konntest.

00:41:15: Vielen

00:41:16: Dank dir, liebe Caro, dass ich das einfach machen durfte.

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